Der ganz
formale Wahnsinn

Einwürfe von Stefan Kühl zu
aktuellen Themen des Managements

Jeden Montag früh ein überraschender Einblick in zentrale und manchmal auch nicht so zentrale Themen des Managements. Kurze Kolumnen von zwei, drei Seiten – praktisch relevant – wissenschaftlich informiert – kontrovers diskutierbar. Begleitet durch regelmäßige Folgen unsere Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Der ganz
formale Wahnsinn

Jeden Montag früh ein überraschender Einblick in zentrale und manchmal auch nicht so zentrale Themen des Managements. Kurze Kolumnen von zwei, drei Seiten – praktisch relevant – wissenschaftlich informiert – kontrovers diskutierbar. Begleitet durch regelmäßige Folgen unsere Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Die neuesten Kolumnen

Kameradschaft – Zu einer gesteigerten Form von Kollegialität

Bei Kameradschaft handelt es sich um eine spezifische Form der Kollegialität. Kollegialitätsnormen bilden sich in jeder Organisation heraus – bei McDonald’s, wie bei SAP, bei nationalen Bahnunternehmen wie in Universitätskrankenhäusern. Denn Normen gegenseitiger kollegialer Hilfe erleichtern es Organisationsmitgliedern, einen guten Job zu machen, und minimieren

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Jobwechsel – Das Diktat des permanenten Wechsels

Kein Mitarbeiter sollte länger als drei oder vier Jahre auf einer Stelle bleiben. Diese Idee ist zum Dogma der Personalpolitik vieler Unternehmen und staatlichen Institutionen geworden. Jobwechselndet  falso nicht nur statt, weil sich ein Mitarbeiter auf seinem Arbeitsplatz versagt hat und folglich auf einen anderen

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Heuchelei – Weswegen Organisationen auf ein gewisses Maß an Scheinheiligkeit nicht verzichten können

Der Reflex bei aufgedeckten Skandalen in Organisationen ist immer der gleiche: gleichermaßen Empörung über die Scheinheiligkeit, die in diesen Unternehmen herrsche, wie Erregung über die Widersprüche zwischen den nach außen proklamierten Prinzipien und der alltäglichen Praxis. Grundlage dieser Aufgebrachtheit scheint ein weit verbreiteter Konsens zu

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Familien – über den Kontrast von Familien und Organisationen

Familien funktionieren ganz anders als Organisationen. Während Organisationen dadurch entstehen und erhalten bleiben, dass sie ihre Mitglieder aus einem in der Regel sehr breiten Kreis von Bewerbern rekrutieren und diese bei Nichtkonformität auch wieder entlassen können, basiert die Bildung von Familien darauf, dass neue Mitglieder

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Die neuesten Podcast Folgen

Unser Anspruch

Wir liefern keine Managementrezepte, sondern bieten tiefere Einblicke in die Funktionsweise von Organisationen. Die Praxisrelevanz entsteht durch ein besseres Verständnis von Organisationen.

Wir nehmen die Komplexität von organisationalen Prozessen ernst, aber verzichten auf unnötige theoretische Verkomplizierungen. Wir stellen wissenschaftlich fundierte Sichtweisen vor. Aber alles soll leicht verständlich sein und – wenigstens gelegentlich – auch Spass bei Lesen oder Hören machen.

Wir haben den Anspruch, dass unsere beim Verständnis ganz verschiedener Organisationstypen helfen –  Unternehmen, Verwaltungen, Schulen, Universitäten, Armeen, Polizeien,  Ministerien, Parteien, Gewerkschaften und Vereine – aber wir nehmen die  in ihrer Unterschiedlichkeit ernst. 

Wir wissen, dass unsere organisationssoziologisch begründeten Perspektiven gelegentlich irritieren, manchmal auch provozieren. Wir wollen einen Raum für Debatten geben. Jeder Beitrag kann deswegen kommentiert werden.