Der ganz
formale Wahnsinn

Einwürfe von Stefan Kühl zu aktuellen Themen des Managements

Jeden Montag früh ein überraschender Einblick in zentrale und manchmal auch nicht so zentrale Themen des Managements. Kurze Kolumnen von zwei, drei Seiten – praktisch relevant – wissenschaftlich informiert – kontrovers diskutierbar. Begleitet durch regelmäßige Folgen unsere Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Der ganz
formale Wahnsinn

Jeden Montag früh ein überraschender Einblick in zentrale und manchmal auch nicht so zentrale Themen des Managements. Kurze Kolumnen von zwei, drei Seiten – praktisch relevant – wissenschaftlich informiert – kontrovers diskutierbar. Begleitet durch regelmäßige Folgen unsere Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Die neuesten Kolumnen

Programme – Warum gute Fußballer selten auch gute Schiedsrichter sind

Als der langjährige deutsche Nationalspieler Lothar Matthäus gefragt wurde, ob er sich vorstellen könnte, nach seiner Karriere als Fußballspieler Profischiedsrichter zu werden, offenbarte er mal wieder seine Fähigkeit, auch komplexere Sachverhalte auf den Punkt zu bringen. „Schiedsrichter kommt für mich“, so Matthäus, „nicht in Frage,

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Scharlatanerie – Weswegen es so schwer ist, die Qualität eines Prozesses des Veränderungsmanagements zu bestimmen

Change Manager werden in Unternehmen, Verwaltungen, Krankenhäusern, Hochschulen oder Polizeien nicht selten mit dem Verdacht der Scharlatanerie konfrontiert. Mitarbeiter beschweren sich über schlechte Erfahrungen mit Change Managern und beklagen, dass Berater mehr oder minder gedankenlos die jeweils aktuelle Managementmode propagierten und am Ende nichts als

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Komplexität – Das Irrtum der Vereinfacher

Komplexitätsreduktionisten gehen von der Annahme aus, dass einfache Regeln und Strukturen auch zu einfachen, niedrigkomplexen Organisa­tionen führen. Wie trügerisch diese Annahme ist, zeigen neuere Erkenntnisse aus der Mathematik, Wirtschaftswissenschaft, Physik und Biologie. Eine interdiszi­plinäre Forschungsgruppe in Santa Fe, New Mexico, stößt immer wieder auf das

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Identifikation – Weswegen Distanz der Mitglieder zur Organisation hilfreich sein kann

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, ihre Mitarbeiter nicht mehr ausschließlich über finanzielle Anreize, Druck oder bestimmte geschickte Führungstechniken zu motivieren. Stattdessen werden Mitarbeiter angeregt, sich verstärkt mit „ihrem“ Unternehmen und mit „ihren“ Produkten zu identifizieren. Gerade die sogenannten Vorreiterunternehmen verkünden, dass „Geld allein nicht

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Kontaktinfektionen – Wie sich Organisationen einst über die Welt verbreiteten

Die Versuche, historische Entwicklungen von Gesellschaften in Kartenform zu bannen, konzentrierten sich bisher vorrangig auf die Darstellung von Staaten, Religionen und Wirtschaftsprozessen. Im geschichtswissenschaftlichen Kartenwerk werden fast ausschließlich die Ausbildung (und das Verschwinden) von Staaten, die Verbreitung von Weltreligionen und die Expansionen wirtschaftlicher Produktionszentren und

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Die neuesten Podcast Folgen

Unser Anspruch

Wir liefern keine Managementrezepte, sondern bieten tiefere Einblicke in die Funktionsweise von Organisationen. Die Praxisrelevanz entsteht durch ein besseres Verständnis von Organisationen.

Wir nehmen die Komplexität von organisationalen Prozessen ernst, aber verzichten auf unnötige theoretische Verkomplizierungen. Wir stellen wissenschaftlich fundierte Sichtweisen vor. Aber alles soll leicht verständlich sein und – wenigstens gelegentlich – auch Spass bei Lesen oder Hören machen.

Wir haben den Anspruch, dass unsere beim Verständnis ganz verschiedener Organisationstypen helfen –  Unternehmen, Verwaltungen, Schulen, Universitäten, Armeen, Polizeien,  Ministerien, Parteien, Gewerkschaften und Vereine – aber wir nehmen die  in ihrer Unterschiedlichkeit ernst. 

Wir wissen, dass unsere organisationssoziologisch begründeten Perspektiven gelegentlich irritieren, manchmal auch provozieren. Wir wollen einen Raum für Debatten geben. Jeder Beitrag kann deswegen kommentiert werden.