Der ganz
formale Wahnsinn

Einwürfe von Stefan Kühl zu
aktuellen Themen des Managements

Jeden Montag früh ein überraschender Einblick in zentrale und manchmal auch nicht so zentrale Themen des Managements. Kurze Kolumnen von zwei, drei Seiten – praktisch relevant – wissenschaftlich informiert – kontrovers diskutierbar. Begleitet durch regelmäßige Folgen unsere Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Der ganz
formale Wahnsinn

Jeden Montag früh ein überraschender Einblick in zentrale und manchmal auch nicht so zentrale Themen des Managements. Kurze Kolumnen von zwei, drei Seiten – praktisch relevant – wissenschaftlich informiert – kontrovers diskutierbar. Begleitet durch regelmäßige Folgen unsere Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Die neuesten Kolumnen

Transparenz – Die Tücken der Durchschaubarkeit

Vor wenigen Jahren galt die Piratenpartei als die vielversprechendste Neugründung in der Parteienlandschaft. Zielsicher besetzten sie das Thema der Netzpolitik, während manche Politiker anderer Parteien noch damit beschäftigt waren, zu begreifen, wie ihr Internetanschluss funktioniert. Aber die Euphorie war schnell vorbei. Die Partei flog aus

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Erfolg – Wie man in Kompetenzfallen gerät

Wandlungs- und Lernfähigkeit ist die Grundbedingung für den Erfolg von Unternehmen – so zumindest die Annahme. Ein Unternehmen, das jetzt erfolgreich einen Organisationswandel absolviert, ist, so die Annahme, für die Zukunft gerüstet. Leider ist jedoch häufig genau das Gegenteil der Fall: Erfolgreiches Organisationslernen und erfolgreicher

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Macht – Wider der Ignorierung von Mikropolitik in Organisationen

Macht in Organisationen hat ein schlechtes Image. Die mit Macht in Verbindung gebrachten Begriffe klingen abschreckend: Intrigen, Grabenkämpfe, Cliquen- und Koalitionsbildung, Radfahren, nach oben buckeln und nach unten treten, Informationsfilter, Mauscheleien, Regimekritiker, trojanische Pferde, Konkurrenten ausstechen. Macht wird assoziiert mit Egoismus, Machiavellismus und Missbrauch.[1] Entkleidet

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Professionalität – Weswegen alle versuchen professionell zu sein

Der Begriff der Professionalität wird häufig ganz selbstverständlich im Munde geführt. Eine Schauspielerin, die ihr Geld am Theater verdient, versteht sich als „professionelle Darstellerin“. Berater propagieren ihre Konzepte der „systemischen Professionalität“. Eine Führungskraft preist sich für das „professionelle Management“ einer Produktentwicklung. Für Prostituierte hat sich

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Netzwerke – Wenn persönliche Beziehungen wichtiger als formale Vorhaben sind

Die weltweite „Erfolgsgeschichte“ der Organisation basiert auf der evolutionär ungewöhnlichen Trennung von Rollen in der modernen Gesellschaft. Die Rolle als Organisationsmitglied ist institutionell von allen anderen Rollen dieser Person getrennt. Einerseits bedeutet dies, so schon Niklas Luhmann, dass ein organisationsexterner Status nicht ohne Weiteres in

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Die neuesten Podcast Folgen

Unser Anspruch

Wir liefern keine Managementrezepte, sondern bieten tiefere Einblicke in die Funktionsweise von Organisationen. Die Praxisrelevanz entsteht durch ein besseres Verständnis von Organisationen.

Wir nehmen die Komplexität von organisationalen Prozessen ernst, aber verzichten auf unnötige theoretische Verkomplizierungen. Wir stellen wissenschaftlich fundierte Sichtweisen vor. Aber alles soll leicht verständlich sein und – wenigstens gelegentlich – auch Spass bei Lesen oder Hören machen.

Wir haben den Anspruch, dass unsere beim Verständnis ganz verschiedener Organisationstypen helfen –  Unternehmen, Verwaltungen, Schulen, Universitäten, Armeen, Polizeien,  Ministerien, Parteien, Gewerkschaften und Vereine – aber wir nehmen die  in ihrer Unterschiedlichkeit ernst. 

Wir wissen, dass unsere organisationssoziologisch begründeten Perspektiven gelegentlich irritieren, manchmal auch provozieren. Wir wollen einen Raum für Debatten geben. Jeder Beitrag kann deswegen kommentiert werden.